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Bei einer prophylaktischen (vorbeugenden) Austestung oder wenn Tierpatienten bereits Symptome zeigen, z. B. bei Erkrankungen, die durch Nährstoffmangel bzw. Fehlernährung hervorgerufen werden oder umgekehrt, bei Erkrankungen, die eine Mangelerscheinung zur Folge haben.
Bei degenerativen Erkrankungen z. B. Arthrose, Spondylose.
Bei Allergien (Unverträglichkeiten), psychische Störungen, Organbelastungen, Infektionskrankheiten usw.
Auch bei chronischen Erkrankungen mit nicht eindeutigen Symptomen.
Und bei bereits vorbehandelten Tierpatienten, bei denen man mit einer klinischen Diagnose und Behandlung keine Verbesserung des Gesundheitszustandes erzielt hat.
Sicher haben Sie auch mal bei Ihrem Tier ein negatives Untersuchungsergebnis erhalten, d. h. ein Ergebnis ohne Befund (o. B.), obwohl das Tier sichtbare Krankheitssymptome zeigte. In diesen Fällen können mit Hilfe des PILUS-
Auch werden Krankheitserreger nur dann angezeigt, wenn sie eine für das bestimmte Tier pathogene (krankmachende) Wirkung haben. Z. B. Coli-
Es gibt auch Keime, die erst dann zum Vorschein kommen, wenn andere Krankheitskeime bekämpft sind, z. B. bei einem Tier wurden Darmpilze (Aspergillus und Candida albicans) ausgetestet. Nach der Therapiezeit zeigte das behandelte Tier zwar eine Verbesserung des Allgemeinbefindens, aber noch keine vollständige Heilung. Ich riet zu einem Kontrolltest und stellte fest, dass die vorherigen diagnostizierten Mykosen (Pilze) zwar therapiert waren, aber ein weiterer Pilz (Penicillium) vorhanden war. Der Grund war, dass Keime sich gegenseitig den Nährboden streitig machen und andere Keime verdrängen können. Ich möchte hier auch darauf hinweisen, dass eine Erkrankung eine weitere nach sich ziehen kann (Immunschwäche). Da das erkrankte Tier immer in seinem Ganzen gesehen werden muß, bedarf es einer kausalen Diagnose und einer kausalen Therapie.